Risikolebensversicherung Vergleich

  • Unverbindlich über 60 Tarife vergleichen und sparen
  • TÜV-Service Note „sehr gut
parallax background

 

 
 

 
 

Risikolebensversicherung

In Deutschland verliert im Schnitt in jeder Schulklasse ein Kind noch vor seinem Schulabschluss einen Elternteil. Die betroffene Familie braucht nach dem Todesfall durchschnittlich rund 250.000 Euro, um den Verlust des Einkommens ausgleichen zu können.

Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Haben Sie Menschen, die Ihnen besonders am Herzen liegen – wie etwa Lebenspartner, Kinder oder auch Geschäftspartner?
  • Sind diese Menschen finanziell von Ihnen abhängig, weil Sie etwa der Hauptverdiener der Familie sind?
  • Möchten Sie sicherstellen, dass Ihre Angehörigen keine finanziellen Sorgen haben, falls Ihnen etwas zustoßen sollte?

Dann sollten Sie mit einer Risikolebensversicherung (RLV) für den Fall der Fälle vorsorgen. Denn diese gibt Ihren Angehörigen den notwendigen finanziellen Schutz: Falls Sie sterben sollten, wird eine festgelegte Summe an Ihre Hinterbliebenen ausgezahlt. Damit können Sie als Familie beruhigt in die Zukunft blicken – und das für einen vergleichsweise geringen Beitrag.

 
 

Wichtige Informationen zur Risikolebensversicherung

 
 
1Wer sollte eine Risikolebensversicherung abschließen?
Eine Risikolebensversicherung ist vor allem für Familien mit kleinen Kindern wichtig. Denn die staatlichen Leistungen in Form von Witwen- oder Witwerrente sowie Halbwaisenrente reichen im Ernstfall nicht aus, um den Wegfall eines Einkommens auszugleichen und den bisherigen Lebensstandard zu halten. Daher sollte auf jeden Fall der Hauptverdiener einer Familie eine Risikolebensversicherung abschließen, damit die Hinterbliebenen im Falle seines Todes ausreichend finanziell abgesichert sind. Aber selbst wenn sich ein Elternteil ausschließlich um die Erziehung der Kinder kümmert, ist ein Todesfallschutz zu empfehlen. Verstirbt der Vater oder die Mutter durch eine schwere Krankheit oder einen Unfall, müsste nämlich der Partner eine kostspielige Kinderbetreuung organisieren oder seine Arbeitszeit reduzieren – ohne Versicherungsschutz droht hier eine Versorgungslücke.
2Wann lohnt sich ein Wechsel der Risikolebensversicherung?
Vor allem wenn sich Ihre Lebenssituation geändert hat, sollten Sie Ihren Hinterbliebenenschutz überprüfen – etwa nach einer Heirat oder der Geburt eines Kindes. Reicht die Versicherungssumme Ihres Vertrags immer noch aus, damit Ihre Angehörigen im Fall der Fälle finanziell abgesichert sind? Hierbei sollten Sie prüfen, ob sich ein Wechsel des Anbieters für Sie lohnt. Oft ist es möglich, die gewünschte Versicherungssumme zu deutlich günstigeren Beiträgen abzusichern als bei Ihrem bestehenden Vertrag. Dazu sollten Sie mehrere Tarife miteinander vergleichen. Ganz einfach geht dies mit dem Schnell-Check von CHECK24: Unsere Experten überprüfen für Sie gerne kostenlos und unverbindlich, ob sich ein Wechsel für Sie persönlich rechnet. Haben Sie eine günstige Versicherung gefunden, können Sie Ihren alten Vertrag kündigen – in der Regel zum Ende eines Zahlungszeitraums, also bei monatlichen Beiträgen mit einer Frist von einem Monat.
3Welche Todesfallsumme und Vertragslaufzeit sollte man zur Familienabsicherung wählen?
Die Todesfallsumme der Versicherung sollte so hoch sein, dass die Angehörigen ihren Lebensstandard halten können. Als Faustformel empfehlen Verbraucherschützer, das drei- bis fünffache Brutto-Jahreseinkommen als Hinterbliebenenabsicherung zu vereinbaren. Ein Beispiel: Verdient ein Angestellter im Jahr 48.000 Euro brutto, sollte die Versicherung im Todesfall mindestens eine Summe von 144.000 Euro auszahlen. Dies ist allerdings nur ein grober Richtwert. Wie viel Geld Ihre Angehörigen im Todesfall tatsächlich benötigen, hängt ganz von Ihrer persönlichen Situation ab. Die Vertragslaufzeit sollte dabei ausreichend lang gewählt sein, um Ihre Hinterbliebenen abzusichern. Eltern sollten die Vertragslaufzeit so lange wählen, bis die Kinder ihre Ausbildung oder ihr Studium abgeschlossen haben und finanziell auf eigenen Beinen stehen. In der Regel sollte daher eine Risikolebensversicherung zur Familienabsicherung so lange laufen, bis das jüngste Kind 25 Jahre alt ist.
4Wie sichert man ein Darlehen mit einer Risikolebensversicherung ab?
Alternativ kann eine Risikolebensversicherung als Restschuldversicherung genutzt werden, um einen Immobilienkredit abzusichern. Hierbei sollte die Todesfallsumme so hoch sein wie die ausstehende Restschuld. Denken Sie daran, dass die Bank bei einer vorzeitigen Rückzahlung des Darlehens eine Gebühr verlangt – eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung. Daher sollte die Versicherungssumme um diesen Betrag erhöht werden. Als Faustformel gilt, dass Sie auf die Darlehenssumme zehn Prozent aufschlagen sollten. Bei einem Kredit von beispielsweise 150.000 Euro wären das 15.000 Euro zusätzlich. Damit stellen Sie sicher, dass Ihre Angehörigen das Darlehen komplett zurückzahlen können – eine optimale Todesfallabsicherung für Ihren Partner oder Ihre Kinder. Um einen Immobilienkredit abzusichern, können Sie auch eine Risikoversicherung mit annuitätisch fallender Summe wählen. Bei solchen Verträgen sinkt die Versicherungssumme jedes Jahr ungefähr so schnell wie die noch zu zahlende Restschuld. Daher sind solche Verträge mitunter günstiger. Überprüfen Sie aber, ob ein solcher Vertrag wirklich günstiger ist als eine Versicherung mit konstanter Versicherungssumme.
5Was kostet eine Risikolebensversicherung?
Die Versicherungsbeiträge einer Risikolebensversicherung hängen zunächst von der Versicherungssumme und Laufzeit des Vertrags ab. Es gilt: Je höher die Versicherungssumme und je länger die Laufzeit ist, umso höher sind die Beiträge. Daneben bestimmen vor allem das Alter und der Gesundheitszustand die Höhe der Beiträge. Vor dem Abschluss einer Risikolebensversicherung müssen Sie eine Risikoprüfung durchlaufen und Gesundheitsfragen beantworten. Eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung gibt es nicht. Wer gesundheitliche Probleme oder Vorerkrankungen hat, die sich auf das Sterberisiko auswirken, muss hier mit Risikozuschlägen rechnen. Auch Raucher müssen einen Zuschlag zahlen. Einen höheren Versicherungsbeitrag verlangen die Versicherer zudem bei gefährlichen Hobbys – wie etwa Bergsteigen oder Tauchen – sowie bei Berufen mit einem erhöhten Todesfallrisiko.